
Food Be Good aus Frankfurt (Oder) verwandelt übrig gebliebenes Kantinenessen in günstige Mahlzeiten im Abo für Menschen mit wenig Geld. Kantinen reduzieren so Lebensmittelabfall mit rund zehn Minuten Aufwand am Tag.
Zur Website: foodbegood.deIn Kantinen bleiben täglich fertige Mahlzeiten übrig, die im Müll landen. Viele Kantinen wollen das ändern, haben aber kein einfaches, rechtssicheres System zur Weitergabe. Gleichzeitig können sich Menschen in finanziellen Engpässen eine warme Mahlzeit oft nicht leisten.
Nutzer:innen bewerben sich über eine Warteliste und werden für ein Essens-Abo ausgewählt. Sie zahlen einmal und holen zur festen Zeit nach Kantinenschluss ihre Mahlzeit in einer eigenen, wiederverwendbaren Box ab. Kantinen erhalten eine Analyse ihrer Überschüsse, die passende Zahl an Abonnent:innen und kurzes Schulungsmaterial: Das Onboarding des Personals dauert laut Food Be Good meist unter 30 Minuten, danach reichen etwa zehn Minuten täglich.
Kantinen senken ihren Lebensmittelabfall, stärken ihre CSR- und Nachhaltigkeitsziele und können zusätzliche Einnahmen erzielen. Für die Region entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zu gesundem Essen.
Quellen: Website von Food Be Good und öffentliche Presseberichte.
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