
Float Mobility entwickelt elektrische Hydrofoil-Boote, die leise und ohne Welle über das Wasser gleiten, und ein Netz aus kleinen Andockstationen. So sollen Flüsse und Kanäle in Städten zu schnellen, direkten Verkehrswegen werden.
Zur Website: floatmobility.deLaut Float Mobility lebt rund die Hälfte der Weltbevölkerung in der Nähe von Wasser, doch Flüsse und Kanäle werden im Stadtverkehr kaum genutzt. Straßen und öffentlicher Nahverkehr sind dagegen oft überlastet. Das Team sieht im Wasser eine ungenutzte Verbindung zwischen Stadtteilen.
Das elektrische Fahrzeug hebt sich auf Tragflügeln (Hydrofoils) aus dem Wasser und gleitet dadurch fast geräuschlos und ohne Bugwelle. Es bietet Platz für zwei Erwachsene, Gepäck, Einkäufe oder ein Fahrrad und ist bewusst so gestaltet, dass es auch ohne Vorerfahrung und laut Unternehmen führerscheinfrei genutzt werden kann. Kleine, modulare Hubs verbinden das Wasser mit dem übrigen Stadtverkehr. Nach eigenen Angaben kann das System Reisezeiten in Städten deutlich verkürzen und verursacht über den Lebenszyklus weniger Emissionen.
Hinter Float Mobility steht ein Team aus Ingenieur:innen, Designer:innen und Gründer:innen. Für die nutzerzentrierte Gestaltung wurde das Fahrzeug für die UX Design Awards 2024 nominiert.
Quellen: Website von Float Mobility und öffentliche Presseberichte.


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