Wie viel kostet es ein Unternehmen zu gründen? 4 Schritte für Gründer

3/2/2026
Erfahre, wie viel es kostet, ein Unternehmen zu gründen, und welche Ausgaben du planen solltest.

Einführung

Die Gründung eines Unternehmens ist ein aufregender, aber auch herausfordernder Schritt, den viele von uns gut kennen. Du stehst vor einer Vielzahl von finanziellen Überlegungen, die es zu meistern gilt. Von den anfänglichen Gründungskosten bis hin zu den laufenden Ausgaben - es ist wichtig, sorgfältig zu planen, um finanzielle Engpässe zu vermeiden. Doch wie viel kostet es tatsächlich, ein Unternehmen zu gründen? Und welche Strategien kannst du nutzen, um diese Kosten zu optimieren?

Stell dir vor, du hast die Kontrolle über deine Finanzen und kannst dein Unternehmen mit Leichtigkeit aufbauen. Du hast die Möglichkeit, deine Ideen in die Tat umzusetzen und dabei die Unterstützung zu erhalten, die du brauchst. In diesem Artikel beleuchten wir die wesentlichen Schritte zur Ermittlung der Gründungskosten und geben dir wertvolle Einblicke in die verschiedenen Rechtsformen sowie Fördermöglichkeiten, die dir helfen können, deine finanzielle Last zu verringern. So kommst du deinem Traum, ein erfolgreiches Unternehmen zu führen, einen Schritt näher.

Ermitteln Sie die grundlegenden Gründungskosten

Um die grundlegenden Gründungskosten zu ermitteln, solltest du folgende Schritte befolgen:

  1. Identifiziere die notwendigen Ausgaben: Starte mit einer Liste aller potenziellen Ausgaben, die bei der Gründung deines Unternehmens anfallen können. Dazu gehören:

    • Notarkosten für die Beurkundung von Verträgen, die im Jahr 2026 durchschnittlich zwischen 1.000 und 4.500 Euro liegen können, abhängig von verschiedenen Faktoren.
    • Gebühren für die Gewerbeanmeldung.
    • Ausgaben für die Erstellung eines Gesellschaftsvertrags, die je nach Komplexität variieren.
    • Beratungskosten für Rechtsanwälte und Steuerberater.
    • Marketing- und Werbekosten, die für deine Marktpräsenz entscheidend sind.
  2. Recherchiere die spezifischen Ausgaben: Nutze Online-Ressourcen und lokale IHK-Webseiten, um aktuelle Preise für die oben genannten Dienstleistungen zu finden. Beispielsweise können die Notarkosten zwischen 300 und 700 Euro liegen, abhängig von der Komplexität der Gründung.

  3. Erstelle eine detaillierte Aufstellung der Ausgaben: Fasse alle ermittelten Ausgaben in einer Tabelle zusammen. So behältst du den Überblick über die finanziellen Anforderungen und kannst realistisch einschätzen, wie viel kostet es ein unternehmen zu gründen.

  4. Berücksichtige unerwartete Ausgaben: Plane einen Puffer von etwa 10-20% deiner Gesamtkosten ein, um unerwartete Ausgaben abzudecken, die während des Gründungsprozesses auftreten können. Das ist besonders wichtig, da saisonale Schwankungen und unvorhergesehene Kosten deine Finanzplanung gefährden können.

  5. Erstelle einen Finanzplan: Integriere deine Kostenaufstellung in einen umfassenden Finanzplan, der auch deine Einnahmenprognosen und Liquiditätsplanung umfasst. Ein detaillierter Finanzplan ist entscheidend, um potenzielle Investoren zu überzeugen und um zu zeigen, wie viel kostet es ein unternehmen zu gründen, während du deine finanzielle Stabilität gewährleistest. Experten wie Thomas Breit betonen, dass eine sorgfältige Ausgestaltung der finanziellen Planung unerlässlich ist, um auf Veränderungen im Markt reagieren zu können. Zudem solltest du die steuerlichen Vorteile der Gründung einer Familiengesellschaft in Betracht ziehen, da diese helfen können, Vermögen vor Zersplitterung zu sichern und die Bonität bei Banken zu erhöhen.

Jeder Schritt zeigt, was du tun musst, um die Gründungskosten zu ermitteln. Folge den Pfeilen, um zu sehen, wie die Schritte miteinander verbunden sind und in welcher Reihenfolge du sie durchführen solltest.

Verstehen Sie die Kosten nach Rechtsform

Die Wahl der richtigen Rechtsform hat direkte Auswirkungen darauf, wie viel kostet es ein unternehmen zu gründen. Lass uns die gängigsten Rechtsformen und ihre typischen Kosten anschauen:

  1. Einzelunternehmen:

    • Gründungskosten: 15 bis 65 Euro für die Gewerbeanmeldung, je nach Bundesland.
    • Vorteile: Niedrige Kosten für die Gründung und einfache Verwaltung, da keine Eintragung ins Handelsregister erforderlich ist.
  2. Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR):

    • Gründungskosten: In der Regel unter 200 Euro, wobei zusätzliche Kosten für einen Gesellschaftervertrag anfallen können, der vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich ist.
    • Vorteile: Einfache Gründung und flexible Gestaltung, ideal für kleine Teams.
  3. Unternehmergesellschaft (UG):

    • Gründungskosten: 300 bis 800 Euro, abhängig von Notar- und Registergebühren.
    • Vorteile: Geringes Mindestkapital (1 Währungseinheit), Haftungsbeschränkung, was das Risiko für Gesellschafter minimiert.
  4. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH):

    • Gründungskosten: 600 bis 1.400 Euro, einschließlich Notar- und Handelsregistergebühren. Ein Mindeststammkapital von 25.000 ist erforderlich, wobei mindestens 12.500 bei der Unternehmensgründung eingezahlt werden müssen, was die Frage aufwirft, wie viel kostet es ein unternehmen zu gründen.
    • Vorteile: Hohe Glaubwürdigkeit und Haftungsbeschränkung, was für Investoren attraktiv ist.
  5. Aktiengesellschaft (AG):

    • Gründungskosten: Ab 6.000 Euro, abhängig von der Komplexität der Gründung.
    • Vorteile: Möglichkeit der Kapitalbeschaffung durch Aktien, was für größere Projekte von Vorteil ist.

Tipps: Vergleiche die Ausgaben und Vorteile der verschiedenen Rechtsformen, um die beste Wahl für dein Unternehmen zu treffen. Berücksichtige auch die langfristigen finanziellen Verpflichtungen, die mit jeder Rechtsform verbunden sind, und plane einen finanziellen Puffer für die ersten Monate ein, um unerwartete Ausgaben zu decken. Achte darauf, einen Finanzplan zu erstellen, der alle anfallenden Ausgaben auflistet, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Jeder Hauptast repräsentiert eine Rechtsform. Die Unteräste zeigen die Gründungskosten und Vorteile dieser Form. So kannst du schnell die Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen.

Berücksichtigen Sie die laufenden Kosten nach der Gründung

Nach der Gründung stehen dir verschiedene laufende Kosten gegenüber, die du in deine Finanzplanung einbeziehen solltest:

  1. Miete und Betriebskosten:

  2. Personal- und Lohnkosten:

    • Berücksichtige Gehälter, Sozialabgaben und mögliche Zusatzleistungen. Die Kosten können je nach Anzahl der Mitarbeiter und deren Qualifikation mehrere tausend Währungseinheiten pro Monat betragen, was die Frage aufwirft, wie viel kostet es ein Unternehmen zu gründen. Ab 2026 liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 pro Stunde, was deine Lohnkosten erheblich beeinflussen kann.
  3. Buchhaltung und Steuerberatung:

    • Die Kosten für einen Steuerberater liegen in der Regel zwischen 800 und 1.500 Euro jährlich, abhängig von der Komplexität deiner Buchhaltung.
  4. Marketing und Werbung:

    • Setze ein Budget für Marketingmaßnahmen fest, um deine Zielgruppe zu erreichen. Dies kann von 200 bis 2.000 pro Monat reichen, je nach Strategie.
  5. Versicherungen:

    • Schließe notwendige Versicherungen ab, wie z.B. Haftpflicht- und Betriebsunterbrechungsversicherungen. Die Frage, wie viel kostet es ein Unternehmen zu gründen, lässt sich beantworten, indem man sagt, dass die Ausgaben zwischen 300 und 1.000 jährlich liegen können.

Tipps: Erstelle eine monatliche Übersicht über deine laufenden Ausgaben, um deine Liquidität im Blick zu behalten und rechtzeitig Anpassungen vorzunehmen. Nutze auch die neuen Regelungen zur Pendlerpauschale, die ab 2026 auf 38 Cent pro Kilometer erhöht wird.

Jedes Segment des Diagramms repräsentiert eine Kostenkategorie. Je größer das Segment, desto höher sind die Ausgaben in dieser Kategorie. So kannst du schnell erkennen, wo die meisten Kosten anfallen.

Nutzen Sie Fördermöglichkeiten und Kostensenkungsstrategien

Um die finanziellen Belastungen bei der Unternehmensgründung zu minimieren, solltest du folgende Strategien in Betracht ziehen:

  1. Informiere dich über Förderprogramme: Nutze staatliche Förderungen wie das EXIST-Gründungsstipendium, das dir bis zu 3.000 Euro pro Monat sowie bis zu 10.000 Euro für Sachmittel bietet. KfW-Kredite sind ebenfalls eine attraktive Option, da sie zinsgünstige Finanzierungsmöglichkeiten bieten und bis zu 100% der förderfähigen Ausgaben abdecken können.

  2. Erstelle einen detaillierten Finanzplan: Ein solider Finanzplan ist entscheidend, um deine Ausgaben zu überwachen und Einsparpotenziale zu identifizieren. Berücksichtige alle Ausgaben und Einnahmen, um eine realistische Prognose zu erstellen, die dir hilft, finanzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen, insbesondere in Bezug auf wie viel kostet es ein unternehmen zu gründen.

  3. Optimiere deine Betriebsausgaben: Überprüfe regelmäßig deine laufenden Ausgaben und suche nach Einsparpotenzialen. Ein Wechsel zu günstigeren Anbietern für Strom oder Internet kann signifikante Einsparungen bringen. Auch die Nutzung von Bürgschaften kann es dir ermöglichen, Kapital ohne Sicherheiten aufzunehmen.

  4. Nutze Netzwerke und Kooperationen: Schließe dich mit anderen Gründern zusammen, um Ressourcen zu teilen und Ausgaben zu reduzieren. Gemeinsame Büros oder geteilte Dienstleistungen können erhebliche Einsparungen bringen. Die Zusammenarbeit mit Business Angels kann nicht nur Kapital, sondern auch wertvolle unternehmerische Erfahrung und Kontakte bieten. Founders Bay bietet ein starkes Netzwerk aus Startups, Hochschulen und Investoren, das dir helfen kann, wertvolle Partnerschaften zu bilden. Durch den strukturierten Dealflow-Prozess von Founders Bay kannst du gezielt mit Unternehmen und Investoren vernetzt werden, die nach nachhaltigen Lösungen suchen.

  5. Setze auf digitale Lösungen: Automatisiere Prozesse, wo immer es möglich ist, um Zeit und Kosten zu sparen. Digitale Buchhaltungssoftware kann dir helfen, die Verwaltungskosten zu senken und die Effizienz zu steigern, was besonders relevant ist, wenn du überlegst, wie viel kostet es ein unternehmen zu gründen. Die Digitalisierung der Antragstellung für Förderprogramme hat zudem die Bürokratie verringert und den Prozess für Gründer erheblich vereinfacht.

Tipps: Halte dich über aktuelle Fördermöglichkeiten auf dem Laufenden und nutze Netzwerke wie Founders Bay, um von den Erfahrungen anderer Gründer zu profitieren. Eine klare Kostenstellenlogik und frühzeitige Gespräche mit Beratern sind ebenfalls wichtig, um häufige Fehler bei der Antragstellung zu vermeiden.

Im Zentrum steht die Hauptüberschrift. Die Äste zeigen verschiedene Strategien, und die Unteräste geben spezifische Tipps oder Informationen zu jeder Strategie. So kannst du leicht erkennen, welche Maßnahmen du ergreifen kannst, um deine Kosten zu senken und Fördermöglichkeiten zu nutzen.

Fazit

Die Gründung eines Unternehmens kann eine echte Herausforderung sein, oder? Du stehst vor einem komplexen Prozess, der sorgfältige Planung und eine realistische Einschätzung der Kosten erfordert. Es ist wichtig, dass du dich intensiv mit den verschiedenen Gründungskosten auseinandersetzt, um eine fundierte Entscheidung zu treffen und finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Stell dir vor, du hast alle grundlegenden Gründungskosten im Blick, hast die passende Rechtsform gewählt und weißt genau, welche laufenden Kosten nach der Gründung auf dich zukommen. Du hast eine detaillierte Kostenaufstellung erstellt, nutzt Fördermöglichkeiten und implementierst Kostensenkungsstrategien, um die finanziellen Belastungen zu minimieren. Du erkennst, wie die Wahl der Rechtsform direkt deine Gründungskosten beeinflusst und bist bestens vorbereitet auf die Ausgaben, die nach der Gründung auf dich warten.

Der nächste Schritt für dich ist entscheidend: Achte nicht nur auf die anfänglichen Gründungskosten, sondern behalte auch die langfristigen finanziellen Verpflichtungen im Auge. Denk daran, dass es Förderprogramme gibt, die dir Unterstützung bieten können. Ein solider Finanzplan und die Nutzung von Netzwerken können den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Jetzt ist die Zeit, die notwendigen Schritte zu unternehmen und deine Unternehmensvision in die Tat umzusetzen. Du hast die Chance, die Möglichkeiten des Marktes optimal zu nutzen!

Häufig gestellte Fragen

Was sind die grundlegenden Schritte zur Ermittlung der Gründungskosten?

Die grundlegenden Schritte zur Ermittlung der Gründungskosten umfassen die Identifizierung der notwendigen Ausgaben, die Recherche spezifischer Ausgaben, die Erstellung einer detaillierten Aufstellung der Ausgaben, die Berücksichtigung unerwarteter Ausgaben sowie die Erstellung eines Finanzplans.

Welche Ausgaben müssen bei der Gründung eines Unternehmens berücksichtigt werden?

Zu den Ausgaben gehören Notarkosten für die Beurkundung von Verträgen, Gebühren für die Gewerbeanmeldung, Ausgaben für die Erstellung eines Gesellschaftsvertrags, Beratungskosten für Rechtsanwälte und Steuerberater sowie Marketing- und Werbekosten.

Wie hoch können die Notarkosten für die Gründung im Jahr 2026 sein?

Die Notarkosten für die Beurkundung von Verträgen können im Jahr 2026 durchschnittlich zwischen 1.000 und 4.500 Euro liegen, abhängig von verschiedenen Faktoren.

Wo kann ich aktuelle Preise für Gründungskosten recherchieren?

Aktuelle Preise für Gründungskosten können durch Online-Ressourcen und lokale IHK-Webseiten recherchiert werden.

Warum ist es wichtig, unerwartete Ausgaben einzuplanen?

Es ist wichtig, unerwartete Ausgaben einzuplanen, um einen Puffer von etwa 10-20% der Gesamtkosten zu haben, da saisonale Schwankungen und unvorhergesehene Kosten die Finanzplanung gefährden können.

Was sollte in einen Finanzplan integriert werden?

In einen Finanzplan sollten die Kostenaufstellung, Einnahmenprognosen und die Liquiditätsplanung integriert werden, um potenzielle Investoren zu überzeugen und die finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Welche Vorteile hat die Gründung einer Familiengesellschaft?

Die Gründung einer Familiengesellschaft kann helfen, Vermögen vor Zersplitterung zu sichern und die Bonität bei Banken zu erhöhen.